Verantwortung übernehmen ...

... und gemeinsam mehr bewirken

Erfolg bedeutet für uns mehr als das Erreichen persönlicher oder beruflicher Ziele. Er bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen und einen Teil dessen weiterzugeben, was uns selbst möglich geworden ist.

Deshalb unterstützt PALLAS seit vielen Jahren Organisationen und Projekte, die Kindern neue Chancen, medizinische Hilfe und eine lebenswerte Zukunft ermöglichen. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten unsere Seminarteilnehmer selbst – durch eine besondere Tradition, die bereits in den 1980er-Jahren begann.

Erkenntnisse, die doppelt wertvoll werden: eine besondere Tradition der PALLAS-Seminare

Auf den Flipcharts unserer Seminare entstehen Gedanken, Erkenntnisse und Impulse, die viele Teilnehmer auch über das Seminar hinaus begleiten möchten. Deshalb hat es sich bereits in den 1980er-Jahren eingebürgert, ausgewählte Flipchart-Blätter am Ende eines Seminars zu versteigern.

Oft wird leidenschaftlich um sie geboten. Auf Wunsch werden die ersteigerten Blätter vom jeweiligen Seminarleiter signiert und erinnern ihre neuen Besitzer noch lange an besondere Momente und persönliche Erkenntnisse. Der gesamte Erlös dieser Versteigerungen fließt ohne Ausnahme in wohltätige Projekte. So wird aus einem wertvollen Seminarimpuls zugleich konkrete Hilfe für andere Menschen.

Robert Stark spendet Flipchart-Blätter für den guten Zweck
SOS-Kinderdorf

Hilfe für Kinder, die Schutz und Geborgenheit brauchen

Kinder aus dem SOS-Kinderdorf

In den 1980er-Jahren gingen die Erlöse aus den Versteigerungen an SOS-Kinderdorf. Die Organisation setzt sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen ein sicheres Zuhause, verlässliche Beziehungen und neue Entwicklungschancen zu geben.

Aus vielen einzelnen Versteigerungen, großzügigen Geboten und zusätzlichen Spenden entstand über die Jahre eine beeindruckende Gesamtsumme: PALLAS konnte mehr als eine Million Euro an SOS-Kinderdorf überweisen.

Dieser Erfolg wäre ohne die große Hilfsbereitschaft unserer Seminarteilnehmer nicht möglich gewesen. Jedes ersteigerte Flipchart-Blatt wurde damit zu einem kleinen Teil eines großen gemeinsamen Engagements.

Ärzte für Kinder in Not

Medizinische Hilfe, die Leben verändert

Seit vielen Jahren unterstützt PALLAS auch die „Dr. Martin Andreas Stiftung – Ärzte für Kinder in Not“. Die Stiftung hilft Kindern in Ländern, in denen eine ausreichende medizinische Versorgung nicht selbstverständlich ist.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Kindern mit angeborenen Fehlbildungen wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Neben dringend benötigten Operationen fördert die Stiftung Projekte, die betroffenen Babys bereits vor einem Eingriff eine bessere Ernährung und gesundheitliche Entwicklung ermöglichen.

Durch die Arbeit der Stiftung konnten bereits mehr als 1.500 Kinder erfolgreich operiert werden. Hinter jeder einzelnen Operation steht ein Kind, dem neue Lebensperspektiven, gesellschaftliche Teilhabe und oftmals sogar das Überleben ermöglicht wurden.

Ärzte für Kinder in Not

„So vielen Kindern wurde ein lebenswertes Leben geschenkt“

Ein persönlicher Dank von Dr. Martin Andreas

Wie viel die kontinuierliche Unterstützung bewirken kann, brachte der Stiftungsgründer Dr. Martin Andreas in einer persönlichen Nachricht an die Familie Pallas und das gesamte PALLAS-Team zum Ausdruck:

Dr. Martin Andreas

Liebe Familie Pallas,

zum Jahresanfang darf ich mich wieder sehr herzlich bei Ihnen und dem gesamten PALLAS-Team für die wirklich großartige Unterstützung bedanken.

Inzwischen konnten mehr als 1.500 Kinder operiert werden. Mein „1.000-Kinder-Projekt 2.0“ ist also – auch dank Ihrer fortlaufenden Hilfe – auf dem besten Weg, wiederum ein großer Erfolg zu werden.

Sehr freut es mich außerdem, dass die Projekte zur Versorgung unserer Spalt-Babys in der Zeit vor den Operationen ordentlich Fahrt aufgenommen haben. So konnten junge Ärzte in Costa Rica in der Anwendung spezieller Trinkplatten geschult werden. Auch ein gemeinsames Projekt mit der Technischen Universität München soll Babys in Indien eine entsprechende Therapie ermöglichen.

Es sind inzwischen so viele Kinder, denen durch Ihre Spenden in all den Jahren ein wirklich lebenswertes Leben – und oft auch das Überleben – geschenkt wurde.

DANKE!

Herzlichst
Ihr Dr. Martin Andreas

Ein Herz für Kenia

Eine Mensa, die den Schulalltag verändert

Ein Herz für Kenia

Wir sind sehr, sehr dankbar, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der PALLAS-Seminare unser Herzensprojekt unterstützen.

In Kenia wurden die Schulkinder bisher aus einer Küche versorgt, die nur provisorisch in einem Unterstand im Freien eingerichtet war. Auch gegessen wurde draußen – auf einem Mauervorsprung und ohne ausreichenden Schutz vor Regen, Wind oder Sonne. Die Schulbehörde hatte diese Situation moniert und dringend den Bau eines neuen Küchengebäudes mit Mensa gefordert.

Im vergangenen Jahr konnte dieses wichtige Vorhaben endlich umgesetzt werden: Es wurde ein modernes Küchen- und Mensagebäude errichtet, dessen Hauptanteil durch PALLAS finanziert wurde.

Heute ist ein sicheres und gefahrloses Kochen möglich. Vorräte können ordentlich eingelagert werden, die hygienischen Bedingungen sind deutlich verbessert und die Schulkinder können geschützt, geordnet und in einem würdigen Rahmen essen. Darüber hinaus kann die Mensa auch für Veranstaltungen genutzt werden und ist damit ein wertvoller Ort für die gesamte Schulgemeinschaft.

Das gesamte Team von „Ein Herz für Kenia Nürnberg e. V.“, unsere Kenia-Kinder und das Team vor Ort bedanken sich von Herzen für alle großzügigen Spenden und Unterstützungen.

Bildung, Schutz und neue Perspektiven

Die Springs Gardens Chyulu Academy

Mit der Springs Gardens Chyulu Academy konnte 2021 eine neue Schule ihren Betrieb aufnehmen. Sie umfasst 12 Klassenzimmer, die Jahrgänge 1 bis 8 sowie zwei Vorschulklassen. Zusätzlich wurden zunächst zwei Klassenräume provisorisch als Schlafräume eingerichtet; mit dem Bau eines eigenen Schlafsaalgebäudes wurde inzwischen begonnen.

Springs Gardens Chyulu Academy

Die Nachfrage nach Schulplätzen ist groß. Das zeigt, wie wichtig diese Schule für die Region ist – und wie sehr Kinder und Familien auf verlässliche Bildung, Betreuung und sichere Strukturen angewiesen sind.

Am 8. Januar 2022 wurde die Schule offiziell eingeweiht. Gemeinsam mit den Schulkindern, dem Team vor Ort und vielen Gästen wurde dieser wichtige Meilenstein gefeiert. Die Kinder hatten dafür ein buntes Programm vorbereitet und machten sichtbar, was dieses Projekt im Alltag bewirkt: Aus Unsicherheit entstehen Vertrauen, aus schwierigen Startbedingungen neue Chancen und aus traurigen Kinderaugen wieder ein Strahlen.

„Ein Herz für Kenia“ schenkt Kindern nicht nur Schulbildung. Das Projekt gibt ihnen Halt, Gemeinschaft und die Möglichkeit, Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft hineinzuwachsen.

Our Bridge

Eine Schule im Flüchtlingslager

Kinder im Flüchtlingslager Khanke

Ein PALLAS-Teilnehmer, der bereits vor 40 Jahren PALLAS-Seminare besuchte, Klaus Bolz (Inhaber der Telis-Finanz AG), nahm in 2022 wieder Kontakt zu uns auf, woraus sich ein folgenreiches Gespräch entwickelte.

Herr Bolz berichtete von seinem Engagement in einem großen Flüchtlingslager im Norden Iraks. Nicht zuletzt seiner tatkräftigen Unterstützung ist es zu verdanken, dass die private deutsche Organisation Our Bridge in dem kleinen Ort Khanke seit nunmehr vielen Jahren eine Schule unterhalten kann. Über 400 Kinder und Jugendliche werden hier umfangreich betreut, bekommen jeden Tag warme Mahlzeiten, können duschen, spielen, basteln und lernen. Die älteren von ihnen lernen Englisch, was ihre Bildungs- und Berufschancen vervielfacht. Auch für die 33 Lehrerinnen, Lehrer und weiteren Helfer ist die „Our Bridge“-Schule ein Ort der Sicherheit.

Schon oft haben Klaus Bolz und sein Sohn André diese Schule persönlich besucht und lassen sich immer wieder aufs Neue begeistern von der sinnvollen und kreativen Arbeit, die dort geleistet wird.


Warum Khanke? Die Bilder gingen 2014 um die Welt: Der sogenannte Islamische Staat (IS) überfiel die irakische Provinz Shingal. Deren Einwohner waren zum großen Teil Jesiden, eine uralte Glaubensgemeinschaft, deren Angehörige in den Augen der Islamisten kein Lebensrecht besitzen. Viele tausend Menschen wurden ermordet, und weitere tausende Frauen und Kinder verschleppt und versklavt. Der Völkermord verstreute die einst 400.000 Menschen zählende Bevölkerung in alle Windrichtungen. Viele Vertriebene fanden Zuflucht im hundert Kilometer entfernten Örtchen Khanke. Dessen Einwohnerzahl stieg innerhalb weniger Wochen von wenigen tausend auf über 80.000. Der Gemeinsinn ist groß, doch die Probleme sind fast noch größer. Oft sind es Familien, die ihre Väter und Söhne verloren haben, die noch heute in Zelten ohne Wasseranschluss leben, wenig Aussicht auf Besserung ihrer kargen Lebensbedingungen haben und mit ihren ganz persönlichen Traumata kämpfen.

Synergien freisetzen ist auch ein wichtiges Ziel der PALLAS-Seminare. Speziell für diese Kinder – meist Waisen und Halbwaisen – entwickelte Alexander Pallas, mit seinen Eltern zusammen, ein auf die Situation abgestimmtes Dankbarkeits-Tagebuch. Es hilft diesen Kindern und Jugendlichen, gezielt ihre positiven Gedanken und Erlebnisse täglich festzuhalten, so stärken die Kinder ihre Selbstwirksamkeit sowie ihre Resilienz und mobilisieren ihre verborgenen Kräfte.

Kinder im Waisenhaus Our Bridge

Dieses besondere Tagebuch ist nun für die Kinder von Khanke wie ein Freund geworden, dem sie sich anvertrauen können und der immer für sie da ist!


Kinder im Waisenhaus Our Bridge

Auch Sie können dieses sinnvolle Projekt gern unterstützen!

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Logo Our Bridge

Für sie ist jeder Tag ein Lebenskampf, und mit mentaler Unterstützung lasst sich vieles erreichen. Doch wie ließ sich ein für Erwachsene in der westlichen Welt gemachtes Tool an Kinder in einem Krisengebiet anpassen? In mehreren Meetings mit den Organisatoren, allen voran Paruar Bako Michael Erk von Our Bridge wurde klar, was die Kinder in Khanke genau brauchen, und so wurden die Anregungen kindgerecht umgesetzt.

Kurz darauf konnte jedes der 60 älteren Kinder, die schon gut englisch lesen und schreiben gelernt haben, einen eigenen Ordner in Empfang nehmen. Als erstes war es ihnen wichtig, ihr persönliches „My (new) Life“-Tagebuch liebevoll zu verzieren und zu gestalten. Heute ist es zu einem wichtigen Bestandteil der Schulstunden geworden. Die Kinder freuen sich darauf, regelmäßig ihre Gedanken in diesen Ordner einzutragen. Auch die 33 Betreuer machen mit. Das „My (new) Life“-Tagebuch unterstützt sie alle darin, den Blick auf die eigenen Stärken zu lenken, die positiven Seiten des Lebens nicht aus den Augen zu verlieren und sich Ziele zu stecken. Dazu gibt es viele Geschichten zum Nachdenken und Lachen. Die Rückmeldungen zeigen, wieviel da in Bewegung gekommen ist. Die Lehrkräfte bestätigen, dass die Kinder viel offener und mitteilsamer als früher sind und Konflikte verbindlich und aus eigener Kraft lösen.

Auch wir als PALLAS-Seminare haben durch diese Aktion gewonnen. Wir durften mit dieser erfüllenden Aufgabe dazu beitragen, Kindern in schwierigen Lebensumständen ein wenig Unterstützung zu bieten.

Die Schule in Khanke schenkt allen Beteiligten erneut die Bestätigung, dass durch einen kleinen ersten Schritt in Richtung Zuwendung und Bildung auch Veränderung möglich ist. Die Kinder sind die Zukunft von morgen und werden Kraft und Mut in eine Region tragen, die noch sehr mit den Folgen des Krieges zu kämpfen hat.

Gemeinsam Verantwortung leben

Jeder Beitrag kann etwas verändern

Die Erfolge dieser Projekte zeigen, was entstehen kann, wenn viele Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Aus einer Idee am Ende eines Seminars wurden über die Jahre Hilfen, die Kindern Schutz, medizinische Versorgung und neue Lebensmöglichkeiten geben.

Unser besonderer Dank gilt deshalb allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich an den Versteigerungen beteiligt, großzügig geboten und dieses Engagement mitgetragen haben. Denn wirklicher Erfolg zeigt sich nicht nur in dem, was wir für uns selbst erreichen. Sondern auch in dem, was wir für andere möglich machen.

PALLAS kennenlernen
Robert Stark verteilt Flipchart-Blätter für den guten Zweck